Essen ist gesund, hält Leib und Seele zusammen. Wer isst, erholt sich schneller von Anstrengungen und Krankheiten. Nicht zuletzt sollen viele hochgelobte Lebensmittel wahre Vitaminbomben sein und sogar Krebs vorbeugen können. In diesen Behauptungen steckt mit Sicherheit ein Funke Wahrheit drin. Ein Blick hinter die Kulissen der Lebensmittelbranche lässt uns Verbrauchern jedoch das Blut in den Adern gefrieren. Der Gammelfleisch-Skandal. Dioxine, Pestizide – Schadstoffe über Schadstoffe und unnötige – zum Teil gesundheitsgefährdende – Zusatzstoffe wandern ungehindert in unser „täglich Brot“, ohne dass es uns bewusst wäre.
Was essen wir überhaupt – Designerfood Marke Chemielabor?
Dioxin-Eier, Antibiotika-Fleisch, aus Tierabfällen zusammengepresste Wurst- und Fleischwaren? Klar, man liest immer wieder, dass die Zusatzstoffe ja gar keine so großen Gesundheitsrisiken bergen und das die Grenzwerte für Pestizide selten bis gar nicht überschritten werden. Aber, wer will daran noch glauben? Wir brauchen uns ja nur einmal die Frage zu stellen, wie oft Lebensmittel aus diffusen Gründen zurückgerufen und der Verbraucher vor dem Verzehr dieser Nahrungsmittel gewarnt wird. Mal rutschen verdorbene Zutaten rein zufällig in Wurstwaren oder Käsereien, mal finden sich Metallspäne in bestimmten Chargen wieder und ein anderes Mal ist die gute Milch eine einzige „Bakterienkultur“. Sind das kontrollierte Lebensmittel, oder eher „wird-schon-gut-geh’n- Produkte“, welche sich lieblos und ohne richtige Aufsicht wie eine tickende Zeitbombe den Weg in unseren Kühlschrank bahnen?
Der Verpackungs-Schwindel
Auf eine schöne Verpackung kommt es an – und vor allem, was darauf steht. „Leicht und lecker“, „extrafrisch“, „ohne Konservierungsstoffe“, „fettfrei“… Diese moderne Heuchelei schmiert uns Kunden die Augen zu, verblendet uns und versucht ein mögliches Nachdenken gleich im Keim zu ersticken. Denn: hinterfragen schadet nur dem Hersteller! Dieser ist darauf bedacht, dem Kunden bei jedem Einkauf ein sicheres und „gesundes“ Schlaraffenland-Feeling einzuimpfen. Dass schon die Verpackungen gefährliche Substanzen enthalten, welche auf die Lebensmittel übergehen können – davon spricht niemand. Die traurige Wahrheit ist:
Kunststoffbehälter, Kartons oder Flaschen enthalten einen gefährlichen Chemiecocktail:
•Isopropylthioxanthon
•Weichmacher
•Bisphenol A
•Mineralrückstände
•4-Methylbenzophenon
Gerade Bisphenol A steht in Verdacht, den Hormonhaushalt (gerade bei Kindern) empfindlich zu stören. Die Giftstoffe reichern sich nach dem Verzehr belasteter Lebensmittel langsam, aber sicher im menschlichen Körper an. Dies kann auf Dauer schlimme Schäden mit sich bringen: Erbgutschädigung, Krebs, Allergien und vieles mehr.
Man kommt sich als Verbraucher wahrhaft an der Nase herum geführt vor. Die genauen Auswirkungen auf unseren Körper sind noch unbekannt. Wir können also nur abwarten, Tee trinken und versuchen auf die bewährten deutschen Siegel: „BIO“, „WEGWEISER“, „demeter“ und „Bioland“ zu achten. Diese stattlichen Siegel garantieren einen Mindeststandart bei Tierhaltung und Umweltschutz.
Guten Apettit!


